Wenn ich über Google einen Teil meiner Datenauswertung organisiere, um von jedem Ort der Welt darauf zugreifen zu können, muss ich dann dort schon die Personen anonymisieren?
Hintergrund: Google „liest mit“ und könnte die Wissenschaft für den eigenen Vorteil „missbrauchen“. Andererseits garantiert Google Datenschutz.
Mein Gefühl sagt mir, ich sollte auf Google verzichten. Eigentlich schade, muss ich wohl doch darauf achten immer die aktuellste Version auf einem USB-Stick mit mir herumzutragen.
Instrumentalisieren lasse ich mich nicht!
Dienstag, 3. Juni 2008
Donnerstag, 29. Mai 2008
Unschärfen im Web sollten nach Medien unterschieden und nicht verallgemeinert werden
Hier erklärt am Beispiel Bild und Text:
Merkmal eines Textes sind neben dem Aufweisen einer Struktur von diskursiver Logik, ebenso Berechenbarkeit, Verknüpfung von Grund und Folge. Natürlich kann Wissen dieser Art nicht vollständig sein, da in einer Kausalitätskette immer der letzte Satz, bzw. der letzte Grund formuliert werden muss, um diese Kette zu schließen.
Dennoch besteht die Aufgabe von Texten in der Hervorbringung und der Überprüfung von Wahrheitsansprüchen.
Ein Bild wird von den Merkmalen der Visualität mitgestaltet. Visualität versucht das Unsichtbare sichtbar zu machen. Visualität produziert somit Evidenz.
Visualität steht, wie schon Ludwig Wittgenstein anmerkte in einem eigenen Wissensdiskurs.
Meine Schlussfolgerung dementsprechend wäre, zwischen den Medien zu unterscheiden. Sie als etwas gänzlich anderes (nicht in hierarchischer Reihenfolge stehend) zu betrachten.
An dieser Stelle muss die Bildung mit „ins Boot“ geholt werden. Der Bildung schreibe ich eine harmonisierende Funktion zu, die die Möglichkeit bietet, Widersprüche in sich aufzulösen und somit beide Medienformen nebeneinander, sich einander ergänzend stehen zu lassen.
Aus diesem Grund kann ich mich der nachfolgenden These nicht anschließen, wie sie zum Bsp. im Weblog von Michael Kratky allgemein formuliert ist, bzw. auf der Diskussionsplattform um Plagiarismus 2.0.
Geschwindigkeit und Vernetzung sind die kennzeichnenden Merkmale von Webaktivitäten. Wobei Vernetzung mit Netzwerken in Form von Zusammenschlüssen und Zusammenarbeiten verstanden werden muss. Zitate auszuweisen ist somit vernachlässigbar, weil das zu lange dauern würde.
Weiterführende Links:
Michael Kratky’s Weblog zu Unschärfen
Unschärfen im Web, eine Zusammenfassung der Diskussion zu Plagiarismus 2.0
Chrisp’s virtual comments: Der öffentliche Wissenschaftler
Verlinkung im eigenen Blog:
Plagiarismus 2.0
Merkmal eines Textes sind neben dem Aufweisen einer Struktur von diskursiver Logik, ebenso Berechenbarkeit, Verknüpfung von Grund und Folge. Natürlich kann Wissen dieser Art nicht vollständig sein, da in einer Kausalitätskette immer der letzte Satz, bzw. der letzte Grund formuliert werden muss, um diese Kette zu schließen.
Dennoch besteht die Aufgabe von Texten in der Hervorbringung und der Überprüfung von Wahrheitsansprüchen.
Ein Bild wird von den Merkmalen der Visualität mitgestaltet. Visualität versucht das Unsichtbare sichtbar zu machen. Visualität produziert somit Evidenz.
Visualität steht, wie schon Ludwig Wittgenstein anmerkte in einem eigenen Wissensdiskurs.
„Gibt es eine bevorzugte, etwa besonders unmittelbare Art der Abbildung? Ich glaube nein! Jede Art der Abbildung ist gleichberechtigt.“(Philosophischen Bemerkungen)
Meine Schlussfolgerung dementsprechend wäre, zwischen den Medien zu unterscheiden. Sie als etwas gänzlich anderes (nicht in hierarchischer Reihenfolge stehend) zu betrachten.
An dieser Stelle muss die Bildung mit „ins Boot“ geholt werden. Der Bildung schreibe ich eine harmonisierende Funktion zu, die die Möglichkeit bietet, Widersprüche in sich aufzulösen und somit beide Medienformen nebeneinander, sich einander ergänzend stehen zu lassen.
Aus diesem Grund kann ich mich der nachfolgenden These nicht anschließen, wie sie zum Bsp. im Weblog von Michael Kratky allgemein formuliert ist, bzw. auf der Diskussionsplattform um Plagiarismus 2.0.
Geschwindigkeit und Vernetzung sind die kennzeichnenden Merkmale von Webaktivitäten. Wobei Vernetzung mit Netzwerken in Form von Zusammenschlüssen und Zusammenarbeiten verstanden werden muss. Zitate auszuweisen ist somit vernachlässigbar, weil das zu lange dauern würde.
Weiterführende Links:
Michael Kratky’s Weblog zu Unschärfen
Unschärfen im Web, eine Zusammenfassung der Diskussion zu Plagiarismus 2.0
Chrisp’s virtual comments: Der öffentliche Wissenschaftler
Verlinkung im eigenen Blog:
Plagiarismus 2.0
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Montag, 26. Mai 2008
Forschertagebuch zur subjektiven Wahrnehmung von der Generierung gemeinsamen Wissens:
In den letzten Tagen nehme ich vermehrt folgende Erscheinung auf kommunikationsgestützten Plattformen wahr.
allgemeine Hinführung zur Beobachtung:
Gemeinsames Wissen wird aus individuellem Wissen gebildet. Die Plattform, wo gemeinsames Wissen herausgebildet werden soll, wird mit individuellem Wissen der Teilnehmer gespeist. Individuelles Wissen wird an der Schnittstelle der Transformation gemeinsamer Wissensgenerierung zu einer Information, die von der Gruppe anschließend geprüft wird. Hierbei handelt es sich um einen kollaborativen Prozess. Das individuelle Wissen, das sich auf einer impliziten Ebene befindet kann auf die explizite Ebene verlagert werden. Im individuellen Wissensfundus befindet sich bereits kollektives Wissen (Bspw. Form von Gesetzen), das ebenfalls in expliziter Form vorliegt und somit bei Bedarf von der Gruppe mit anderem expliziten Wissen kombiniert werden kann.
Nonaka und Teukechi bezeichnen beide Prozesse der kollektiven Wissensentwicklung als Externalisierung und als Kombination. Die Prozesse der Sozialisation und Internalisierung vernachlässige ich in dieser Anschauung, da beide Prozesse den Kreislauf kollektiven Wissens vervollständigen, indem sie gemeinsam konstruiertes Wissen lehren. Mein Augenmerk soll an dieser Stelle auf die Generierung einer gemeinsamen Wissensbasis beruhen.
Meine These, die auf allgemeiner Beobachtung beruht lautet:
Individuelles Wissen, das von der Gruppe aufgegriffen wird, ist von der Aktivität des Teilnehmers, der Länge seiner Teilnahme an der Gruppe, seiner Zugehörigkeit zu dieser Gruppe, seiner Beliebtheit und gemeinschaftlichen Stellung in dieser Gruppe abhängig.
Die Auswirkungen auf den Wissensprozess sehen dann dementsprechend aus:
Informationen, die ein Teilnehmer in den Prozess gemeinsamer Wissensentwicklung hineinstellt, werden unterschiedlich aufgegriffen, wobei die Qualität seiner Information nicht ausschlaggebend ist. Die Reaktions- und Verarbeitungsgeschwindigkeit ist bei Personen, die aktiv sind, die eine lange Mitgliedschaft aufweisen können etc.(wie eben benannt) um ein Vielfaches höher, als bei Teilnehmern, die sich nicht in allen Merkmalen herausbilden konnten. Wobei individuelles Wissen von Teilnehmern, mit nicht so intensiv ausgeprägten Merkmalen, der Gefahr ausgesetzt ist, nicht oder nur sehr langsam aufgegriffen zu werden.
Mit Hilfe von Aktionssozigrammen (Rekonstruktion sozialer Wirklichkeit) versuche ich meine allgemeine Beobachtung wissenschaftlich zu hinterlegen. In so einem Soziogramm sollen die Beziehungen zu den anderen Teilnehmern festgehalten werden, indem sie diese zitieren oder benennen, auch indirekte Verweise, indem sie dasselbe Thema aufgreifen oder dieselben Worte offensichtlich verwenden. Das Eingeben von neuem Input in Form von Beiträge oder Verweise per Link in das World Wide Web werden in diesem Soziogramm ebenso operationalisiert. Die Basis der Operationalisierung ergibt sich somit auf das Einfügen von neuem individuellen bzw. kollektiven Wissens, sowie dem Aufgreifen dieses neuen Inputs (Kategorisierung).
(weiterführende Gedanken: Intra-Rater-Reliabilität (Heranziehen von Blog-Kommentaren; Gespräche in der Gruppe))
mögliches Problem: Instrument der teilnehmenden Beobachtung
allgemeine Hinführung zur Beobachtung:
Gemeinsames Wissen wird aus individuellem Wissen gebildet. Die Plattform, wo gemeinsames Wissen herausgebildet werden soll, wird mit individuellem Wissen der Teilnehmer gespeist. Individuelles Wissen wird an der Schnittstelle der Transformation gemeinsamer Wissensgenerierung zu einer Information, die von der Gruppe anschließend geprüft wird. Hierbei handelt es sich um einen kollaborativen Prozess. Das individuelle Wissen, das sich auf einer impliziten Ebene befindet kann auf die explizite Ebene verlagert werden. Im individuellen Wissensfundus befindet sich bereits kollektives Wissen (Bspw. Form von Gesetzen), das ebenfalls in expliziter Form vorliegt und somit bei Bedarf von der Gruppe mit anderem expliziten Wissen kombiniert werden kann.
Nonaka und Teukechi bezeichnen beide Prozesse der kollektiven Wissensentwicklung als Externalisierung und als Kombination. Die Prozesse der Sozialisation und Internalisierung vernachlässige ich in dieser Anschauung, da beide Prozesse den Kreislauf kollektiven Wissens vervollständigen, indem sie gemeinsam konstruiertes Wissen lehren. Mein Augenmerk soll an dieser Stelle auf die Generierung einer gemeinsamen Wissensbasis beruhen.
Meine These, die auf allgemeiner Beobachtung beruht lautet:
Individuelles Wissen, das von der Gruppe aufgegriffen wird, ist von der Aktivität des Teilnehmers, der Länge seiner Teilnahme an der Gruppe, seiner Zugehörigkeit zu dieser Gruppe, seiner Beliebtheit und gemeinschaftlichen Stellung in dieser Gruppe abhängig.
Die Auswirkungen auf den Wissensprozess sehen dann dementsprechend aus:
Informationen, die ein Teilnehmer in den Prozess gemeinsamer Wissensentwicklung hineinstellt, werden unterschiedlich aufgegriffen, wobei die Qualität seiner Information nicht ausschlaggebend ist. Die Reaktions- und Verarbeitungsgeschwindigkeit ist bei Personen, die aktiv sind, die eine lange Mitgliedschaft aufweisen können etc.(wie eben benannt) um ein Vielfaches höher, als bei Teilnehmern, die sich nicht in allen Merkmalen herausbilden konnten. Wobei individuelles Wissen von Teilnehmern, mit nicht so intensiv ausgeprägten Merkmalen, der Gefahr ausgesetzt ist, nicht oder nur sehr langsam aufgegriffen zu werden.
Mit Hilfe von Aktionssozigrammen (Rekonstruktion sozialer Wirklichkeit) versuche ich meine allgemeine Beobachtung wissenschaftlich zu hinterlegen. In so einem Soziogramm sollen die Beziehungen zu den anderen Teilnehmern festgehalten werden, indem sie diese zitieren oder benennen, auch indirekte Verweise, indem sie dasselbe Thema aufgreifen oder dieselben Worte offensichtlich verwenden. Das Eingeben von neuem Input in Form von Beiträge oder Verweise per Link in das World Wide Web werden in diesem Soziogramm ebenso operationalisiert. Die Basis der Operationalisierung ergibt sich somit auf das Einfügen von neuem individuellen bzw. kollektiven Wissens, sowie dem Aufgreifen dieses neuen Inputs (Kategorisierung).
(weiterführende Gedanken: Intra-Rater-Reliabilität (Heranziehen von Blog-Kommentaren; Gespräche in der Gruppe))
mögliches Problem: Instrument der teilnehmenden Beobachtung
„Unschärfe entsteht durch eine hochgradig interaktive Kommunikation im Web, speziell social networks. Dadurch kommt es während des Prozesses der Interaktion selbst schon zur Selbstreflexion.
Eine weitere Schwierigkeit sind geschlossene Netzwerke. Dynamische Interaktionen, wie sie zum Beispiel in einer Google–Anwendung zu beobachten sind, können erst durch aktive Teilnahme des Forschers beobachtet werden. Die Methode der teilnehmenden Beobachtung wird in diesem speziellen Punkt durch unmittelbare Interaktion vor einer großen Herausforderung gestellt. Aus diesem Grunde ist eine notwendige Transparenz der eigenen Perspektive und ständige Reflexion für den teilnehmenden Beobachter im Web von besonderer Wichtigkeit. „
Donnerstag, 22. Mai 2008
Was unterscheidet NEURON von anderen Projekten?
Vorreiterposition:
Die Idee, dass der Lernende im Mittelpunkt jeglicher Organisation und Gestaltung von Lernumgebungen stehen soll, existiert schon seit etwa 30 Jahren. Wie viele Ideen, so muss auch diese auf den richtigen Zeitpunkt warten, um anerkannt zu werden. Die Entwicklung zum Web 2.0 kann diese Anerkennung bei der „breiten Masse“ noch zusätzlich beschleunigen. Das Web 2.0 hat sich zum Kulturwerkzeug entwickelt, dass den Lernenden in den Mittelpunkt stellt. Jeder User ist nun aufgefordert die Web 2.0 Werkzeuge für sich herauszufinden und zu nutzen, mit denen er sein Lernen, selbständig und effektiv, am besten noch gepaart mit Spaß, organisieren kann.
Diese Entwicklung spitzt die Aussage, dass der Lernende im Mittelpunkt steht, zusätzlich zu.
Überschneidung von Grenzen:
Individuum/Gemeinschaft:
Mit Hilfe von Web 2.0 Werkzeugen, die von jedem Einzelnen auf sich zugeschnitten werden, können gemeinsame (kollektive) Lernprozesse ausgelöst werden. Damit kommt es zu einer breiten Streuung von Informationen, die wiederum andere, die nicht der Gruppe angehören, ergänzen und korrigieren und diese dann als neue Information vom Individuum in die Gemeinschaft eingebracht werden und diese bereichert. Von der persönlichen Orientierung des Individuums profitiert die Gemeinschaft im Prozess gemeinsamen Lernens.
Realität / Virtualität
Virtuelles erfolgreiches Lernen ist an die Realität geknüpft. Erfolgreiche virtuelle Kommunikationskompetenz ist die Erweiterung der erfolgreichen realen Kommunikationskompetenz mit den entsprechenden Werkzeugen Medien. Zudem beziehen sich virtuelle Projekte und Kommunikationen auf reale Erfahrungen und Erfolge, ebenso, wie umgedreht.
Lehrer/Schüler:
In dieser Vorreiter Situation mit dem neuen (aktuellen) Kulturwerkzeug müssen alte Machtverhältnisse hinterfragt werden. Potenzielle Ressourcen (Neue, sich Interessierende) können nicht wie bisher mit der Begründung abgelehnt werden, dass diese das System nicht kennen und dessen Dynamiken sowieso nicht. Mit einer solchen negativen Situation wird „die potenzielle Ressource“ vertrieben und man hat mit dieser Einstellung der Gemeinschaft geschadet.
D.h. auch ein Lehrer kann von seinem Schüler etwas erfahren, wenn er ihm das Gefühl gibt, wahrgenommen und in seiner Art angenommen zu werden. Das Lehrer-Schüler Verhältnis wird somit neu strukturiert, ebenso wie unsere Vorstellungen über Hierarchien und Machtverhältnisse.
Weiterführender Link:
* NEURON - Profilfindung
* NEURON - Plattform
Die Idee, dass der Lernende im Mittelpunkt jeglicher Organisation und Gestaltung von Lernumgebungen stehen soll, existiert schon seit etwa 30 Jahren. Wie viele Ideen, so muss auch diese auf den richtigen Zeitpunkt warten, um anerkannt zu werden. Die Entwicklung zum Web 2.0 kann diese Anerkennung bei der „breiten Masse“ noch zusätzlich beschleunigen. Das Web 2.0 hat sich zum Kulturwerkzeug entwickelt, dass den Lernenden in den Mittelpunkt stellt. Jeder User ist nun aufgefordert die Web 2.0 Werkzeuge für sich herauszufinden und zu nutzen, mit denen er sein Lernen, selbständig und effektiv, am besten noch gepaart mit Spaß, organisieren kann.
Diese Entwicklung spitzt die Aussage, dass der Lernende im Mittelpunkt steht, zusätzlich zu.
Überschneidung von Grenzen:
Individuum/Gemeinschaft:
Mit Hilfe von Web 2.0 Werkzeugen, die von jedem Einzelnen auf sich zugeschnitten werden, können gemeinsame (kollektive) Lernprozesse ausgelöst werden. Damit kommt es zu einer breiten Streuung von Informationen, die wiederum andere, die nicht der Gruppe angehören, ergänzen und korrigieren und diese dann als neue Information vom Individuum in die Gemeinschaft eingebracht werden und diese bereichert. Von der persönlichen Orientierung des Individuums profitiert die Gemeinschaft im Prozess gemeinsamen Lernens.
Realität / Virtualität
Virtuelles erfolgreiches Lernen ist an die Realität geknüpft. Erfolgreiche virtuelle Kommunikationskompetenz ist die Erweiterung der erfolgreichen realen Kommunikationskompetenz mit den entsprechenden Werkzeugen Medien. Zudem beziehen sich virtuelle Projekte und Kommunikationen auf reale Erfahrungen und Erfolge, ebenso, wie umgedreht.
Lehrer/Schüler:
In dieser Vorreiter Situation mit dem neuen (aktuellen) Kulturwerkzeug müssen alte Machtverhältnisse hinterfragt werden. Potenzielle Ressourcen (Neue, sich Interessierende) können nicht wie bisher mit der Begründung abgelehnt werden, dass diese das System nicht kennen und dessen Dynamiken sowieso nicht. Mit einer solchen negativen Situation wird „die potenzielle Ressource“ vertrieben und man hat mit dieser Einstellung der Gemeinschaft geschadet.
D.h. auch ein Lehrer kann von seinem Schüler etwas erfahren, wenn er ihm das Gefühl gibt, wahrgenommen und in seiner Art angenommen zu werden. Das Lehrer-Schüler Verhältnis wird somit neu strukturiert, ebenso wie unsere Vorstellungen über Hierarchien und Machtverhältnisse.
Weiterführender Link:
* NEURON - Profilfindung
* NEURON - Plattform
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gefühlte Feiertags"atmosphäre" ?
Ich habe den Eindruck, dass es den Menschen, die heute arbeiten müssen, größtenteils schwer fällt sich zu motivieren. Der katholische Anteil Deutschlands befindet sich in Feiertragslaune. Natürlich möchte ich nicht von den wenigen gehörten Meinungsäußerungen (Bspw. bei Twitter) darauf schließen, dass es allen Arbeitenden schwer fällt, ihrer Aufgabe am heutigen Tage nachzukommen. Sicherlich gibt es in Deutschland auch einige Hochmotivierte ;), meine Wahrnehmung ist dennoch eine andere.
Ist der Grund dieser Unmotiviertheit darin zu finden, dass die Arbeitenden wissen, dass der katholische Anteil Deutschlands heute „ruhen“ darf und sie deswegen neidvoll auf den „ruhenden Körper“ hinunter schauen? Oder liegt es darin, dass eine Atmosphäre (so wie es ein Semiotiker ausdrücken würde) von Feiertag „in der Luft liegt“, somit quasi von den Arbeitenden unbewusst erfühlt wird?
Ist der Grund dieser Unmotiviertheit darin zu finden, dass die Arbeitenden wissen, dass der katholische Anteil Deutschlands heute „ruhen“ darf und sie deswegen neidvoll auf den „ruhenden Körper“ hinunter schauen? Oder liegt es darin, dass eine Atmosphäre (so wie es ein Semiotiker ausdrücken würde) von Feiertag „in der Luft liegt“, somit quasi von den Arbeitenden unbewusst erfühlt wird?
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