Eine kleine Parodie am Morgen.
Winner of the Webby Award for Viral Video! Full credits at http://richterscales.com/bubble_credits Web 2.0 had it coming (upload December)
Einfach die Anleitung befolgen, dann hat man die erste Millionen schnell zusammen ;)
Danke Mo
Freitag, 4. Juli 2008
Montag, 16. Juni 2008
Erfahrungen: Motivationsförderung in (virtuellen ) Projekten
Ausgangsfrage: "Wie kann man Schüler und Studenten motivieren, auch über die anfängliche Beisterung über längere Zeit in virtuellen Projekten am Ball zu bleiben?"
Sicherlich lehre ich weder an einer Schule, noch an einer Universität momentan. Dennoch setze ich mich so gut, wie tagtäglich mit genau dieser Zielgruppe auseinander. Vielleicht kommt bei mir sogar noch erschwerend hinzu, dass ich Schüler, Studenten, Personen in der Ausbildung und zum Teil schon Berufstätige mit einem gemeinsamen Projekt identifizieren muss. Natürlich gelingt das bei mir nicht immer. Denn auch das ist eine Besonderheit meines Projekts, es beruht auf absolute Freiwilligkeit. Fühlt sich der eine oder andere ungerecht behandelt oder nicht mehr wahrgenommen, ist er schneller weg, als man hinterher sehen kann.
Meine Erfahrungen um die Motivation in virtuellen Projekten aufrecht zu erhalten, sind:
- Jeder, der an einem Projekt teilnimmt, den versuche ich, in erster Linie als einzelne Person zu betrachten. In teils langen Gesprächen versuche ich seine Motivation, die ihn zu uns geführt hat zu ergründen, in der Hoffnung, dann daraufhin anschließen zu können. Weiterhin versuche ich mit ihm zu ergründen, wie er sich vorstellen könnte, eigene Bereitschaft hinsichtlich des Zeitaufwandes und dem zur Verfügung stellen eigener Ressourcen zu dem Projekt mit einzubringen. (In Erfahrung bringen der individuellen Ressourcen.)
Das deutet drauf hin, dass man wohl ohne ein wenig Hierarchie nicht auskommen kann.
- Weiterhin suche ich den ständig wiederkehrenden Kontakt zu den Einzelnen. Permanente aktive Diskussionen sind wohl notwendig, wenn auch sehr zeitaufwändig. Den Angesprochenen selbst, vermittle ich das Gefühl in ihrer Einzigartigkeit wahrgenommen zu werden, ihre persönlichen Bedürfnisse und Wünsche zu erkennen und diese speziell auf sie zugeschnitten in das Projekt zu integrieren. Wie sagt man in der Pädagogik so schön: „Man holt den Lernenden dort ab, wo er sich befindet und führt in dann weiter.“
Feedback sehe ich dabei auch als einen sehr wichtigen Punkt an. Der Gegenüber will sich schließlich ständig verbessern und dafür letztendlich auch Anerkennung (Sanktionen / Partizipation / Gratifikation) (in welcher Form die auch immer aussehen kann) erhalten. Ist diese durchgehend positiv formuliert, kann sie ebenso, wie nur negative formulierte Anerkennung schnell zu einer „Abstoßreaktion“ führen. Der User fühlt sich dann nicht wahrgenommen, sondern nur als Mittel zum Zweck eines höheren Ziels.
Hierbei handelt es sich wohl um den Prozess der Integration.
- Will sich der Andere engagierter einbringen, indem er das höhere Ziel erkennt und für dessen Umsetzung aktiv beitragen, so versuche ich diese Person zu fördern, da sie mir sonst in Langeweile, zerstörerischem Tun oder mit gänzlicher Passivität endet. Erkennen kann ich dies bspw. daran, wie Christian schon beschrieb, indem ich versuche immer mal wieder neue Impulse in die Gruppe hinein zugeben. Dabei kann ich jedoch auch noch mal zwischen den zwei Gruppen von Menschen unterscheiden. Die einen greifen die Impulse gerne auf und arbeiten sich daran ab. Andere (wenige) bringen eigene Ideen und Vorstellungen (eigene Impulse) in die Gruppe hinein. Gemeinsam versuchen wir erste Projekte (die dem größeren untergeordnet sind) zu formulieren. Meine Aufgabe ist es dabei, ständig mich als ansprechbar zu zeigen, hier – und da mal interessiert nachzufragen, zu mindestens in der Anfangsphase.
Prozess der Identifikation. (Ziel) ;)
(Ein Zeichen dafür, dass dies funktioniert ist, die Personen kommen jetzt selbst zu einem, Man selbst muss nicht mehr hingehen und das aktive Gespräch suchen, sie tun es von sich heraus.)
Anmerken möchte ich noch abschließend, dass bspw. die Gruppe NEURON anderen Motivationsperspektiven entspricht, die sich wahrscheinlich nur in ihrer Gewichtung unterscheiden? (Hypothese)
Sicherlich lehre ich weder an einer Schule, noch an einer Universität momentan. Dennoch setze ich mich so gut, wie tagtäglich mit genau dieser Zielgruppe auseinander. Vielleicht kommt bei mir sogar noch erschwerend hinzu, dass ich Schüler, Studenten, Personen in der Ausbildung und zum Teil schon Berufstätige mit einem gemeinsamen Projekt identifizieren muss. Natürlich gelingt das bei mir nicht immer. Denn auch das ist eine Besonderheit meines Projekts, es beruht auf absolute Freiwilligkeit. Fühlt sich der eine oder andere ungerecht behandelt oder nicht mehr wahrgenommen, ist er schneller weg, als man hinterher sehen kann.
Meine Erfahrungen um die Motivation in virtuellen Projekten aufrecht zu erhalten, sind:
- Jeder, der an einem Projekt teilnimmt, den versuche ich, in erster Linie als einzelne Person zu betrachten. In teils langen Gesprächen versuche ich seine Motivation, die ihn zu uns geführt hat zu ergründen, in der Hoffnung, dann daraufhin anschließen zu können. Weiterhin versuche ich mit ihm zu ergründen, wie er sich vorstellen könnte, eigene Bereitschaft hinsichtlich des Zeitaufwandes und dem zur Verfügung stellen eigener Ressourcen zu dem Projekt mit einzubringen. (In Erfahrung bringen der individuellen Ressourcen.)
Das deutet drauf hin, dass man wohl ohne ein wenig Hierarchie nicht auskommen kann.
- Weiterhin suche ich den ständig wiederkehrenden Kontakt zu den Einzelnen. Permanente aktive Diskussionen sind wohl notwendig, wenn auch sehr zeitaufwändig. Den Angesprochenen selbst, vermittle ich das Gefühl in ihrer Einzigartigkeit wahrgenommen zu werden, ihre persönlichen Bedürfnisse und Wünsche zu erkennen und diese speziell auf sie zugeschnitten in das Projekt zu integrieren. Wie sagt man in der Pädagogik so schön: „Man holt den Lernenden dort ab, wo er sich befindet und führt in dann weiter.“
Feedback sehe ich dabei auch als einen sehr wichtigen Punkt an. Der Gegenüber will sich schließlich ständig verbessern und dafür letztendlich auch Anerkennung (Sanktionen / Partizipation / Gratifikation) (in welcher Form die auch immer aussehen kann) erhalten. Ist diese durchgehend positiv formuliert, kann sie ebenso, wie nur negative formulierte Anerkennung schnell zu einer „Abstoßreaktion“ führen. Der User fühlt sich dann nicht wahrgenommen, sondern nur als Mittel zum Zweck eines höheren Ziels.
Hierbei handelt es sich wohl um den Prozess der Integration.
- Will sich der Andere engagierter einbringen, indem er das höhere Ziel erkennt und für dessen Umsetzung aktiv beitragen, so versuche ich diese Person zu fördern, da sie mir sonst in Langeweile, zerstörerischem Tun oder mit gänzlicher Passivität endet. Erkennen kann ich dies bspw. daran, wie Christian schon beschrieb, indem ich versuche immer mal wieder neue Impulse in die Gruppe hinein zugeben. Dabei kann ich jedoch auch noch mal zwischen den zwei Gruppen von Menschen unterscheiden. Die einen greifen die Impulse gerne auf und arbeiten sich daran ab. Andere (wenige) bringen eigene Ideen und Vorstellungen (eigene Impulse) in die Gruppe hinein. Gemeinsam versuchen wir erste Projekte (die dem größeren untergeordnet sind) zu formulieren. Meine Aufgabe ist es dabei, ständig mich als ansprechbar zu zeigen, hier – und da mal interessiert nachzufragen, zu mindestens in der Anfangsphase.
Prozess der Identifikation. (Ziel) ;)
(Ein Zeichen dafür, dass dies funktioniert ist, die Personen kommen jetzt selbst zu einem, Man selbst muss nicht mehr hingehen und das aktive Gespräch suchen, sie tun es von sich heraus.)
Anmerken möchte ich noch abschließend, dass bspw. die Gruppe NEURON anderen Motivationsperspektiven entspricht, die sich wahrscheinlich nur in ihrer Gewichtung unterscheiden? (Hypothese)
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Dienstag, 3. Juni 2008
Sind Google-Werkzeuge für die Datenauswertung (Wissenschaft) geeignet?
Wenn ich über Google einen Teil meiner Datenauswertung organisiere, um von jedem Ort der Welt darauf zugreifen zu können, muss ich dann dort schon die Personen anonymisieren?
Hintergrund: Google „liest mit“ und könnte die Wissenschaft für den eigenen Vorteil „missbrauchen“. Andererseits garantiert Google Datenschutz.
Mein Gefühl sagt mir, ich sollte auf Google verzichten. Eigentlich schade, muss ich wohl doch darauf achten immer die aktuellste Version auf einem USB-Stick mit mir herumzutragen.
Instrumentalisieren lasse ich mich nicht!
Hintergrund: Google „liest mit“ und könnte die Wissenschaft für den eigenen Vorteil „missbrauchen“. Andererseits garantiert Google Datenschutz.
Mein Gefühl sagt mir, ich sollte auf Google verzichten. Eigentlich schade, muss ich wohl doch darauf achten immer die aktuellste Version auf einem USB-Stick mit mir herumzutragen.
Instrumentalisieren lasse ich mich nicht!
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google
Donnerstag, 29. Mai 2008
Unschärfen im Web sollten nach Medien unterschieden und nicht verallgemeinert werden
Hier erklärt am Beispiel Bild und Text:
Merkmal eines Textes sind neben dem Aufweisen einer Struktur von diskursiver Logik, ebenso Berechenbarkeit, Verknüpfung von Grund und Folge. Natürlich kann Wissen dieser Art nicht vollständig sein, da in einer Kausalitätskette immer der letzte Satz, bzw. der letzte Grund formuliert werden muss, um diese Kette zu schließen.
Dennoch besteht die Aufgabe von Texten in der Hervorbringung und der Überprüfung von Wahrheitsansprüchen.
Ein Bild wird von den Merkmalen der Visualität mitgestaltet. Visualität versucht das Unsichtbare sichtbar zu machen. Visualität produziert somit Evidenz.
Visualität steht, wie schon Ludwig Wittgenstein anmerkte in einem eigenen Wissensdiskurs.
Meine Schlussfolgerung dementsprechend wäre, zwischen den Medien zu unterscheiden. Sie als etwas gänzlich anderes (nicht in hierarchischer Reihenfolge stehend) zu betrachten.
An dieser Stelle muss die Bildung mit „ins Boot“ geholt werden. Der Bildung schreibe ich eine harmonisierende Funktion zu, die die Möglichkeit bietet, Widersprüche in sich aufzulösen und somit beide Medienformen nebeneinander, sich einander ergänzend stehen zu lassen.
Aus diesem Grund kann ich mich der nachfolgenden These nicht anschließen, wie sie zum Bsp. im Weblog von Michael Kratky allgemein formuliert ist, bzw. auf der Diskussionsplattform um Plagiarismus 2.0.
Geschwindigkeit und Vernetzung sind die kennzeichnenden Merkmale von Webaktivitäten. Wobei Vernetzung mit Netzwerken in Form von Zusammenschlüssen und Zusammenarbeiten verstanden werden muss. Zitate auszuweisen ist somit vernachlässigbar, weil das zu lange dauern würde.
Weiterführende Links:
Michael Kratky’s Weblog zu Unschärfen
Unschärfen im Web, eine Zusammenfassung der Diskussion zu Plagiarismus 2.0
Chrisp’s virtual comments: Der öffentliche Wissenschaftler
Verlinkung im eigenen Blog:
Plagiarismus 2.0
Merkmal eines Textes sind neben dem Aufweisen einer Struktur von diskursiver Logik, ebenso Berechenbarkeit, Verknüpfung von Grund und Folge. Natürlich kann Wissen dieser Art nicht vollständig sein, da in einer Kausalitätskette immer der letzte Satz, bzw. der letzte Grund formuliert werden muss, um diese Kette zu schließen.
Dennoch besteht die Aufgabe von Texten in der Hervorbringung und der Überprüfung von Wahrheitsansprüchen.
Ein Bild wird von den Merkmalen der Visualität mitgestaltet. Visualität versucht das Unsichtbare sichtbar zu machen. Visualität produziert somit Evidenz.
Visualität steht, wie schon Ludwig Wittgenstein anmerkte in einem eigenen Wissensdiskurs.
„Gibt es eine bevorzugte, etwa besonders unmittelbare Art der Abbildung? Ich glaube nein! Jede Art der Abbildung ist gleichberechtigt.“(Philosophischen Bemerkungen)
Meine Schlussfolgerung dementsprechend wäre, zwischen den Medien zu unterscheiden. Sie als etwas gänzlich anderes (nicht in hierarchischer Reihenfolge stehend) zu betrachten.
An dieser Stelle muss die Bildung mit „ins Boot“ geholt werden. Der Bildung schreibe ich eine harmonisierende Funktion zu, die die Möglichkeit bietet, Widersprüche in sich aufzulösen und somit beide Medienformen nebeneinander, sich einander ergänzend stehen zu lassen.
Aus diesem Grund kann ich mich der nachfolgenden These nicht anschließen, wie sie zum Bsp. im Weblog von Michael Kratky allgemein formuliert ist, bzw. auf der Diskussionsplattform um Plagiarismus 2.0.
Geschwindigkeit und Vernetzung sind die kennzeichnenden Merkmale von Webaktivitäten. Wobei Vernetzung mit Netzwerken in Form von Zusammenschlüssen und Zusammenarbeiten verstanden werden muss. Zitate auszuweisen ist somit vernachlässigbar, weil das zu lange dauern würde.
Weiterführende Links:
Michael Kratky’s Weblog zu Unschärfen
Unschärfen im Web, eine Zusammenfassung der Diskussion zu Plagiarismus 2.0
Chrisp’s virtual comments: Der öffentliche Wissenschaftler
Verlinkung im eigenen Blog:
Plagiarismus 2.0
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Text,
Unbestimmtheit,
Unschärfe,
Wissen Bild
Montag, 26. Mai 2008
Forschertagebuch zur subjektiven Wahrnehmung von der Generierung gemeinsamen Wissens:
In den letzten Tagen nehme ich vermehrt folgende Erscheinung auf kommunikationsgestützten Plattformen wahr.
allgemeine Hinführung zur Beobachtung:
Gemeinsames Wissen wird aus individuellem Wissen gebildet. Die Plattform, wo gemeinsames Wissen herausgebildet werden soll, wird mit individuellem Wissen der Teilnehmer gespeist. Individuelles Wissen wird an der Schnittstelle der Transformation gemeinsamer Wissensgenerierung zu einer Information, die von der Gruppe anschließend geprüft wird. Hierbei handelt es sich um einen kollaborativen Prozess. Das individuelle Wissen, das sich auf einer impliziten Ebene befindet kann auf die explizite Ebene verlagert werden. Im individuellen Wissensfundus befindet sich bereits kollektives Wissen (Bspw. Form von Gesetzen), das ebenfalls in expliziter Form vorliegt und somit bei Bedarf von der Gruppe mit anderem expliziten Wissen kombiniert werden kann.
Nonaka und Teukechi bezeichnen beide Prozesse der kollektiven Wissensentwicklung als Externalisierung und als Kombination. Die Prozesse der Sozialisation und Internalisierung vernachlässige ich in dieser Anschauung, da beide Prozesse den Kreislauf kollektiven Wissens vervollständigen, indem sie gemeinsam konstruiertes Wissen lehren. Mein Augenmerk soll an dieser Stelle auf die Generierung einer gemeinsamen Wissensbasis beruhen.
Meine These, die auf allgemeiner Beobachtung beruht lautet:
Individuelles Wissen, das von der Gruppe aufgegriffen wird, ist von der Aktivität des Teilnehmers, der Länge seiner Teilnahme an der Gruppe, seiner Zugehörigkeit zu dieser Gruppe, seiner Beliebtheit und gemeinschaftlichen Stellung in dieser Gruppe abhängig.
Die Auswirkungen auf den Wissensprozess sehen dann dementsprechend aus:
Informationen, die ein Teilnehmer in den Prozess gemeinsamer Wissensentwicklung hineinstellt, werden unterschiedlich aufgegriffen, wobei die Qualität seiner Information nicht ausschlaggebend ist. Die Reaktions- und Verarbeitungsgeschwindigkeit ist bei Personen, die aktiv sind, die eine lange Mitgliedschaft aufweisen können etc.(wie eben benannt) um ein Vielfaches höher, als bei Teilnehmern, die sich nicht in allen Merkmalen herausbilden konnten. Wobei individuelles Wissen von Teilnehmern, mit nicht so intensiv ausgeprägten Merkmalen, der Gefahr ausgesetzt ist, nicht oder nur sehr langsam aufgegriffen zu werden.
Mit Hilfe von Aktionssozigrammen (Rekonstruktion sozialer Wirklichkeit) versuche ich meine allgemeine Beobachtung wissenschaftlich zu hinterlegen. In so einem Soziogramm sollen die Beziehungen zu den anderen Teilnehmern festgehalten werden, indem sie diese zitieren oder benennen, auch indirekte Verweise, indem sie dasselbe Thema aufgreifen oder dieselben Worte offensichtlich verwenden. Das Eingeben von neuem Input in Form von Beiträge oder Verweise per Link in das World Wide Web werden in diesem Soziogramm ebenso operationalisiert. Die Basis der Operationalisierung ergibt sich somit auf das Einfügen von neuem individuellen bzw. kollektiven Wissens, sowie dem Aufgreifen dieses neuen Inputs (Kategorisierung).
(weiterführende Gedanken: Intra-Rater-Reliabilität (Heranziehen von Blog-Kommentaren; Gespräche in der Gruppe))
mögliches Problem: Instrument der teilnehmenden Beobachtung
allgemeine Hinführung zur Beobachtung:
Gemeinsames Wissen wird aus individuellem Wissen gebildet. Die Plattform, wo gemeinsames Wissen herausgebildet werden soll, wird mit individuellem Wissen der Teilnehmer gespeist. Individuelles Wissen wird an der Schnittstelle der Transformation gemeinsamer Wissensgenerierung zu einer Information, die von der Gruppe anschließend geprüft wird. Hierbei handelt es sich um einen kollaborativen Prozess. Das individuelle Wissen, das sich auf einer impliziten Ebene befindet kann auf die explizite Ebene verlagert werden. Im individuellen Wissensfundus befindet sich bereits kollektives Wissen (Bspw. Form von Gesetzen), das ebenfalls in expliziter Form vorliegt und somit bei Bedarf von der Gruppe mit anderem expliziten Wissen kombiniert werden kann.
Nonaka und Teukechi bezeichnen beide Prozesse der kollektiven Wissensentwicklung als Externalisierung und als Kombination. Die Prozesse der Sozialisation und Internalisierung vernachlässige ich in dieser Anschauung, da beide Prozesse den Kreislauf kollektiven Wissens vervollständigen, indem sie gemeinsam konstruiertes Wissen lehren. Mein Augenmerk soll an dieser Stelle auf die Generierung einer gemeinsamen Wissensbasis beruhen.
Meine These, die auf allgemeiner Beobachtung beruht lautet:
Individuelles Wissen, das von der Gruppe aufgegriffen wird, ist von der Aktivität des Teilnehmers, der Länge seiner Teilnahme an der Gruppe, seiner Zugehörigkeit zu dieser Gruppe, seiner Beliebtheit und gemeinschaftlichen Stellung in dieser Gruppe abhängig.
Die Auswirkungen auf den Wissensprozess sehen dann dementsprechend aus:
Informationen, die ein Teilnehmer in den Prozess gemeinsamer Wissensentwicklung hineinstellt, werden unterschiedlich aufgegriffen, wobei die Qualität seiner Information nicht ausschlaggebend ist. Die Reaktions- und Verarbeitungsgeschwindigkeit ist bei Personen, die aktiv sind, die eine lange Mitgliedschaft aufweisen können etc.(wie eben benannt) um ein Vielfaches höher, als bei Teilnehmern, die sich nicht in allen Merkmalen herausbilden konnten. Wobei individuelles Wissen von Teilnehmern, mit nicht so intensiv ausgeprägten Merkmalen, der Gefahr ausgesetzt ist, nicht oder nur sehr langsam aufgegriffen zu werden.
Mit Hilfe von Aktionssozigrammen (Rekonstruktion sozialer Wirklichkeit) versuche ich meine allgemeine Beobachtung wissenschaftlich zu hinterlegen. In so einem Soziogramm sollen die Beziehungen zu den anderen Teilnehmern festgehalten werden, indem sie diese zitieren oder benennen, auch indirekte Verweise, indem sie dasselbe Thema aufgreifen oder dieselben Worte offensichtlich verwenden. Das Eingeben von neuem Input in Form von Beiträge oder Verweise per Link in das World Wide Web werden in diesem Soziogramm ebenso operationalisiert. Die Basis der Operationalisierung ergibt sich somit auf das Einfügen von neuem individuellen bzw. kollektiven Wissens, sowie dem Aufgreifen dieses neuen Inputs (Kategorisierung).
(weiterführende Gedanken: Intra-Rater-Reliabilität (Heranziehen von Blog-Kommentaren; Gespräche in der Gruppe))
mögliches Problem: Instrument der teilnehmenden Beobachtung
„Unschärfe entsteht durch eine hochgradig interaktive Kommunikation im Web, speziell social networks. Dadurch kommt es während des Prozesses der Interaktion selbst schon zur Selbstreflexion.
Eine weitere Schwierigkeit sind geschlossene Netzwerke. Dynamische Interaktionen, wie sie zum Beispiel in einer Google–Anwendung zu beobachten sind, können erst durch aktive Teilnahme des Forschers beobachtet werden. Die Methode der teilnehmenden Beobachtung wird in diesem speziellen Punkt durch unmittelbare Interaktion vor einer großen Herausforderung gestellt. Aus diesem Grunde ist eine notwendige Transparenz der eigenen Perspektive und ständige Reflexion für den teilnehmenden Beobachter im Web von besonderer Wichtigkeit. „
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